Über uns

„Eine ganze Welt öffnet sich diesem Erstaunen, dieser Bewunderung, Erkenntnis, Liebe und wird vom Blick aufgesogen.“ (Jean Epstein)

Slow Cinema: Unstoppable von Tony Scott

Wo liegt dies ‚Land der Geschwin­dig­keit‘, das nie genau mit dem zusam­men­fällt, das wir durch­que­ren? (Paul Virilio)

Tony Scotts letz­ter Film Unstoppable ist immer noch zu lang­sam. In einem manch­mal unba­lan­cier­ten Akt zwi­schen einem fil­mi­schen Essay über die Gewalt der Geschwin­dig­keit und der klas­si­schen Meis­ter-Schü­ler-coo­le Sprü­che-Action­lo­gik des „vul­gar auteu­rism“ fährt ein unbe­mann­ter Zug bela­den mit explo­si­ven Che­mi­ka­li­en auf eine Stadt zu. Die wil­den, zum Teil vir­tuo­sen Cho­reo­gra­phien des Spek­ta­kels füh­ren zum Hel­den­pär­chen Den­zel Washing­ton (in sei­nem neben Man on Fire bes­ten Auf­tritt bei Scott) und Chris Pine, das den Zug als letz­te Hoff­nung stop­pen muss, die Geschwin­dig­keit redu­zie­ren muss. Dabei gibt es kei­ne Stei­ge­rung der Geschwin­dig­keit, die ziel­stre­big auf einen Knall zusteu­ert, son­dern eine gleich­blei­ben­de Unkon­trol­liert­heit aus­ge­löst vom Ver­sa­gen eines über­ge­wich­ti­gen Man­nes, der die Geschwin­dig­keit nicht hal­ten kann. Als Scott flie­gen hät­te kön­nen, fes­sel­te er sich an den Boden. Die spür­ba­re Kraft sei­nes Films erzählt von einer Ver­gan­gen­heit, dem Zeit­al­ter der schwe­ren Züge, dem Zeit­al­ter des Kinos. Denn wäre der Film schnell genug, wür­den wir ihn nicht sehen.

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Gefei­ert von gan­zen Kri­ti­ker­ge­mein­den hat Scott spä­tes­tens nach sei­nem Selbst­mord einen Auteur-Sta­tus erreicht. Die­ser beruht der Natur der Sache fol­gend nicht auf den Din­gen, die Scott so macht wie sei­ne Pro­duk­ti­ons­um­stän­de es ver­lan­gen (anstren­gen­de Psy­cho­lo­gi­sie­run­gen, die den rei­ßen­den Fluss sei­ner Bil­der durch­bre­chen, emo­tio­na­le Hap­py Ends, der Sieg der Fami­lie, der Sieg der Lie­be, der von ande­ren als auteu­ris­ti­sches Trade­mark des Roman­ti­kers à la Micha­el Mann gehan­delt wird usw.), son­dern jenen Din­gen, die er mit einem Holz­ham­mer dazwi­schen schlägt: Mon­ta­ge und Visua­li­tät. In Unstoppable, den man nun als End­punkt der Pha­se einer digi­ta­len Abs­trak­ti­on bei Scott betrach­ten kann (deren Höhe­punkt ver­mut­lich Domi­no ist), wird die­ser Holz­ham­mer vom Motor der Geschwin­dig­keit ange­trie­ben. Dabei regiert eine Geschwin­dig­keit, die dar­stell­bar geblie­ben ist. Sie muss lang­sa­mer sein als die Rea­li­tät. In vie­ler­lei Hin­sicht ist Scotts Film wie das Kino selbst an eine Schwer­kraft gebun­den, die man auch mit Dar­stell­bar­keit über­set­zen kann. In einer Welt, deren Geschwin­dig­keit lan­ge die Sicht­bar­keit ver­las­sen hat, hat das Kino ein Pro­blem. Ins­be­son­de­re bei der Dar­stel­lung von Geschwin­dig­keit. Im letz­ten Jahr hat Isiah Medi­na in sei­nem 88:88 die­ses Pro­blem einer Bil­der­flut ver­ar­bei­tet und damit glei­cher­ma­ßen auf das Poten­zi­al und die Gren­zen fil­mi­schen Erle­bens von Geschwin­dig­keit hin­ge­wie­sen. Geschwin­dig­keit hängt bei Medi­na mit Bei­läu­fig­keit, Unauf­merk­sam­keit und Asso­zia­ti­on zusam­men. Natür­lich ist es kei­nen Zwang für einen Fil­me­ma­cher, die Gren­zen der Geschwin­dig­keit aus­zu­lo­ten, aber es ist eine Sehn­sucht und ein Rausch, die vie­les in Unstoppable antrei­ben und so muss die Fra­ge erlaubt sein, wie­so wir denn noch so viel sehen.

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Die­se Gren­zen inter­es­sie­ren Scott nur soweit er sie nicht über­tritt. Trotz der hohen Schnitt­fre­quenz behält der gelern­te Maler und Wer­be­fil­mer ein Gefühl für den Raum und die Zeit, es gibt eine bestän­di­ge Ver­or­tung, die mit Gleich­zei­tig­kei­ten ope­riert, aber den­noch alles in einer Chro­no­lo­gie erzählt, die einen nicht wirk­lich ver­wir­ren kann. So ganz gibt sich Scott dem Rausch sei­ner Bil­der nie hin. Er behält die Kon­trol­le. Ein groß­ar­ti­ges Bei­spiel für die gleich­zei­ti­ge Abs­trak­ti­on eines ver­schwun­de­nen fil­mi­schen Rau­mes und deren nar­ra­ti­ver und öko­no­mi­scher Ver­or­tung fin­det sich gegen Ende des Films, als Chris Pine manu­ell den rasen­den Zug mit dem eige­nen Wagen ver­bin­den muss. Der hin­te­re Wagen des Zugs öff­net sich und wei­ße Gegen­stän­de (im Film als „grain“ bezeich­net, ein Schelm, wer dabei an den „Grain“ des Film­ma­te­ri­als denkt) flie­gen durch die Luft. Sie erschwe­ren die Arbeit, die Sicht und machen die Geschwin­dig­keit greif­bar. Man den­ke an die Sze­ne in Mar­tin Scor­se­ses The Avia­tor, in der Howard Hug­hes auf die Idee kommt, sei­ne Flug­zeu­ge vor Wol­ken zu fil­men, damit man ihre Geschwin­dig­keit sieht. Die Rela­ti­vi­tät die­ser Grö­ße benö­tigt einen Wider­stand, der sicht­bar macht. Das­sel­be gilt auch für die Dar­stel­lung von Grö­ße im Kino. Zur ange­spro­che­nen Sze­ne sag­te Den­zel Washing­ton: „What was that? Sugar Pops and pota­to flakes? What you don’t rea­li­ze is that when you look out the win­dow of a train going 50 miles per hour, and that stuff starts fly­ing out and you’re like. … [He holds up arms to pro­tect eyes.] A Sugar Pop at 50 miles per hour is not­hing to be play­ed with.“ Scott ver­wen­det den Wider­stand zum einen, um sei­ne Bil­der im wei­ßen Hagel in einem Lich­ter­meer der Geschwin­dig­keit ver­schwin­den zu las­sen. Zum ande­ren müs­sen sei­ne Figu­ren die­sen Wider­stand tat­säch­lich ertra­gen und die schie­re Wucht der Geschwin­dig­keit bringt Pine zu Fall. Dar­aus folgt viel­leicht der ent­schei­den­de Augen­blick des Films, denn dann ver­schwin­det der Prot­ago­nist aus unse­rem Blick­feld und auch aus jenem des Nach­rich­ten­sen­ders und sei­ner Hub­schrau­ber­ka­me­ra, die das Gesche­hen live über­trägt. Die Geschwind­keit bewirkt end­gül­tig eine Auf­lö­sung. Aber Scott gewinnt einen Span­nungs­mo­ment aus der Abs­trak­ti­on. Bei höchs­ter Geschwin­dig­keit hal­ten wir die Luft an. Wir sind Pas­sa­gie­re nicht die­ses Zuges, aber des mani­pu­la­ti­ven Kinos, das sich ganz ähn­lich bewegt wie der Zug, den wir nicht stop­pen kön­nen. Die Geschwin­dig­keit die­ses Kinos ist eine emo­tio­na­le Ver­lang­sa­mung. Fei­ert man nun den Fil­me­ma­cher für sei­ne male­ri­schen Fähig­kei­ten oder fragt man sich wie er die­se nur für der­ar­tig plat­te Kon­ven­tio­nen gebrau­chen kann?

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Visu­ell malt Scott noch abs­trak­te Bil­der im wei­ßen Regen, undeut­li­ches Ver­wi­schen aus digi­ta­len Pixeln, aber der Schnitt erzählt eine ande­re Geschich­te. Nach­dem sich Pine den Fuß ein­klemmt und fällt, schnei­det Scott in die Hub­schrau­ber­ka­me­ra des Nach­rich­ten­sen­ders. Der Blick wird immer wie­der von Bäu­men ver­deckt, die Stim­me des Nach­rich­ten­spre­chers sagt: „He‘s gone.“. Es gibt eine kla­re emo­tio­na­le Ver­or­tung anhand der Fra­ge: „Ist die Haupt­fi­gur tot?“ Im Anschluss schnei­det Scott in sein ver­mut­lich bes­tes Bild des Films, eine teli­ge Par­al­lel­fahrt zum rasen­den Zug durch das Grün von Bäu­men und Grä­sern hin­durch. Das wird gefolgt von einer Halb­na­hen der besorg­ten Frau des Prot­ago­nis­ten vor dem Fern­se­her und einem Zoom-In auf eine Nahe ihres besorg­ten Gesichts. Die­ses Bild ver­lang­samt das Gesche­hen. Es gibt uns einen Über­blick, emo­tio­nal moti­viert und ist daher das Gegen­teil einer beschleu­nig­ten Mon­ta­ge, die zuvor prak­ti­ziert wur­de. In der Bild­po­li­tik von Scott ist die Lie­be, die Hoff­nung und das Über­win­den unmög­li­cher Hin­der­nis­se gleich­ge­setzt mit der Ver­lang­sa­mung, die im Film das Stop­pen des Zuges bedeu­tet. Er schnei­det sie jedoch nicht gegen die Geschwin­dig­keit, son­dern in sie hin­ein, weil sein Kino sich genau­so bewegt wie die­ser füh­rer­lo­se Zug. Das nächs­te Bild ist ein Topshot aus der Fern­seh­ka­me­ra beglei­tet von der Fest­stel­lung des Off-Spre­chers: „We do not see him.“ Die Kame­ra bewegt sich leicht auf den ande­ren Hub­schrau­ber zu und dann schnei­det Scott in das Bild von die­sem zwei­ten Hub­schrau­ber und im Off wird gefragt: „Can you zoom in?“. Es folgt ein sehr kur­zes Bild vom Schat­ten des Hub­schrau­bers auf dem Wagon und schließ­lich wie­der ein kla­re­res Fern­seh­bild, das auf die Unfall­stel­le gerich­tet ist. Es wird noch­mal wie­der­holt, was man sowie­so sehen kann, näm­lich das man nichts sehen kann. Im Land der Geschwin­dig­keit wür­de man nicht sehen, was man nicht sehen kann, aber bei Scott kann man nicht sehen, was man sehen kann. Er ver­steckt es in sei­ner Bil­der­flut: Es ist die Albern­heit einer emo­tio­na­len Ori­en­tie­rung. Wie­der ein Gegen­schuss zur lei­den­den Frau. Wir haben sie nicht ver­ges­sen. Sie sieht das, wir sehen das, sie bangt, wir ban­gen. Wir müs­sen gar nichts sehen, weil wir nur füh­len sol­len. Sie sagt: „Come on, baby!“, die­ses Signal­wort des ame­ri­ka­ni­schen Kinos, in dem sie immer wie­der alle vor den Fern­se­hern sit­zen und ihre Liebs­ten anfeu­ern. Es folgt eine unter­sich­ti­ge Fahrt durch die Büsche auf den Hub­schrau­ber und ein schnel­ler Schnitt, der uns noch­mal ganz klar macht, was die Situa­ti­on ist: Zwei anein­an­der­ge­ket­te­te Züge beglei­tet von zwei Hub­schrau­bern und ein ver­schwun­de­ner Mann. Wer fehlt da noch? Den­zel Washing­ton im Füh­rer­haus. Ein Schnitt durch das „Grain“ führt ihn ein in die­se Sequenz mit den Hän­den vor dem Gesicht, um sich vor dem her­um­flie­gen­den Zeugs zu schüt­zen. Er schreit in sein Funk­ge­rät: „Can you read me?“, die Kame­ra zoomt leicht, um dann in den Gegen­schuss zu schnei­den, der POV von Washing­ton. Eigent­lich dürf­te kei­ne Zeit sein für einen Gegen­schuss, aber für die Lang­sam­keit ist er unent­behr­lich. Er ist ein biss­chen miss­glückt, weil das wei­ße Zeugs nicht direkt auf die Kame­ra zufliegt, son­dern eher nach oben. Es folgt eine Halb­to­ta­le von der Sei­te von Washing­ton im Füh­rer­haus, er lehnt sich aus dem Fens­ter und schreit. Aller­dings muss er sich schüt­zen, weil ihm das „Grain“ in die Augen fliegt. Wei­ter geht es mit einer Par­al­lel­fahrt, die auf Höhe der Schie­nen statt­fin­det und so noch­mal an die Unauf­halt­sam­keit erin­nert, ein schnel­ler Schnitt aus der­sel­ben Rich­tung auf das Füh­rer­haus und Washing­ton. Dann wie­der eine Ver­lang­sa­mung und Wie­der­ho­lung. Eine Halb­na­he des besorg­ten Washing­tons mit einem leich­ten Zoom und sein POV und schließ­lich die Auf­lö­sung: Ein Topshot durch ein wei­ßes Meer hin­durch auf eine undeut­li­che Gestalt, die sich fest­klam­mert am Zug und über­lebt. Der angeb­li­che Impres­sio­nis­mus von Scott steht so sehr im Dienst einer Sache, dass er am Ende weni­ger mit Erfah­rung als mit Erzäh­lung zu tun hat. Um mit Scott Geschwin­dig­keit und deren Kraft zu erle­ben, müss­te man igno­rie­ren wie stark er die­se immer wie­der ver­lang­samt. Das ist kei­ne Kri­tik am Film, aber eine kri­ti­sche Über­le­gung zu des­sen Geschwin­dig­keit, die er sehr offen­siv behauptet.

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Am meis­ten erin­nert der Film sowie­so an einen Wer­be­spot. Jenen, den Nike unter Regie von Ale­jan­dro Gon­zá­lez Iñár­ri­tu vor der Fuß­ball­welt­meis­ter­schaft 2010 (also kurz vor Unstoppable) unter dem Titel Wri­te the Future ver­öf­fent­lich­te. Wie in Unstoppable gibt es auch dort einen Fokus auf unter­schied­li­che Geschwin­dig­kei­ten: Jene des Sports und jene der Bericht­erstat­tung. Aller­dings geht der Wer­be­spot deut­lich evo­zier­ter damit um, weil er in der Geschwind­keit der glo­ba­len Über­tra­gung bereits das Poten­zi­al einer Zukunft fin­det und die­se nicht auf eunen ein­zel­nen Kanal (das Fern­se­hen, heu­te ver­al­tet) bezieht. Das Poten­zi­al wird im Spot ver­sinn­bild­licht durch die Ereig­nis­se, die ein­tre­ten wür­den, wenn die­ses oder jenes pas­sie­ren wür­de. Bei Scott gibt es dage­gen eine Gleich­set­zung der Film­zu­se­her und der ame­ri­ka­ni­schen, lokal beschränk­ten Fern­se­zu­se­her im Film (auch das For­mat bleibt gleich). Es gibt einen Kon­junk­tiv im Wer­be­spot, der durch die Geschwin­dig­keit und Schnel­le­big­keit der Welt getrie­ben wird, der dem Erzähl­ki­no von Scott abgeht. Die Zeit wird hier also bereits aus ihrer Chro­no­lo­gie geho­ben. Bei Scott bleibt sie unbe­weg­lich. Das liegt auch dar­an, dass der Film neben der zer­stö­re­ri­schen Geschwin­dig­keit auch an einem Thea­ter­stück zwei­er Dar­stel­ler in einer Fah­rer­ka­bi­ne inter­es­siert ist. Die von Klisch­ess durch­setz­ten und vom Schnitt frag­men­tier­ten Gesprä­che des Films sind wie alles an Unstoppable aus zwei Per­spek­ti­ven zu betrach­ten: Jener der Lang­sam­keit und jener der Geschwin­dig­keit. Aus Sicht der Lang­sam­keit brem­sen die Gesprä­che und Psy­cho­lo­gi­sie­run­gen den fah­ren­den Zug beträcht­lich aus und selbst wenn es am Ende genau um die­se Ver­lang­sa­mung geht, muss man sich doch fra­gen, wie­so so viel Poe­sie in die Geschwin­dig­keit gesteckt wur­de. Aus Sicht der Geschwin­dig­keit jedoch dyna­mi­siert Scott die­se Dia­lo­ge, indem er sie in den Zug setzt, indem er in bestän­di­gen, für ihn typi­schen, irren Halb­kreis­fahr­ten beschleu­nigt. Sei­ne Kame­ra ist ein Zug (kein Stift) und sei­ne wil­de Mon­ta­ge ist die Wahr­neh­mung einer Fahrt.

Man muss sich die Fra­ge stel­len, inwie­fern die Fahrt und der Dia­log zusam­men­pas­sen, es scheint eine Fra­ge des Kinos an sich zu sein. Ein Dra­ma in Bewe­gung, ein Dra­ma durch Bewe­gung oder ein Dra­ma in der Bewe­gung? Viel­leicht eher ein beweg­tes Dra­ma oder ein bewe­gen­des Dra­ma? Was man for­dern kann, ist ein Kino der rei­nen Bewe­gung. Phil­ip­pe Gran­drieux ist ein Bei­spiel für einen Fil­me­ma­cher, der dar­an arbei­tet. Es ist sicher nichts Ver­werf­li­ches dabei, wenn Scott die­se Bewe­gung mit gewis­sen Anfor­de­run­gen durch­trennt, die sei­ne Indus­trie (die ihm die Hub­schrau­ber und den Zug besorgt) ver­langt. Jedoch ist es frag­wür­dig, dass die Auf­lö­sung des Gan­zen sich in einem Stop, einem Aus­blei­ben der Bewe­gung fin­det, das letzt­lich die pure Kon­se­quenz der Bewe­gung ist: Hol­ly­wood-Ending. Damit schnei­det sich der Film ins eige­ne Fleisch, weil er den Zug, die­se uralte Geburts­me­ta­pher des Kinos selbst gar nicht wirk­lich stoppt und uns wie­der Ver­ges­sen macht, was wir gese­hen haben: Unstoppable. Aber der Film ist aus.