Eng­li­sche Kritiken

Auf die­ser tür­ki­schen Sei­te sind in den ver­gan­ge­nen 2,5 Mona­ten eini­ge kur­ze Kri­ti­ken zu Fil­men von mir erschie­nen. In Zukunft wer­de ich zu jedem Film, den ich sehe wenigs­tens ein paar Zei­len hier schreiben.

Be Kind Rewind (Michel Gondry)

Ges­tern Abend zum zwei­ten Mal gese­hen; bin hin und her­ge­ris­sen bei die­sem Film. Zum einen ist der Stil von Gon­dry ein­fach zum dahin­schmel­zen, sei­ne Krea­ti­vi­tät und visu­el­le «Back-to-School» Bil­der­spra­che sind atem­be­rau­bend; er liebt Fil­me und lässt einen das rich­tig spü­ren in die­sem Film; beson­ders in den Sequen­zen mit den «Sweded-Films»…auf der ande­ren Sei­te bedient sich Be Kind Rewind eine bil­li­gen und leicht durch­schau­ba­ren Kitsch-Dra­ma­tur­gie der übels­ten Sor­te und hat gera­de im Ver­gleich zu Gondry’s Eter­nal Suns­hi­ne of the Spot­less Mind oder Sci­ence of Sleep auf­fal­lend blas­se Dar­stel­lun­gen und Charaktere.

Bemer­kens­wert fand ich, dass Gon­dry in einem Inter­view erzählt hat, dass er der Crew ver­bo­ten hat­te die Fil­me, die in sei­nem Film «nach­ge­filmt» wur­den, in der Pre-Pro­duc­tion anzu­schau­en. Er woll­te, dass die Fil­me kom­plett aus der Erin­ne­rung ent­ste­hen. Hier liegt ein wesent­li­cher Unter­schied zu den meis­ten Fan-Fil­men im Inter­net, die immer pro­fes­sio­nel­ler wer­den und einem zum Teil unge­sun­den Per­fek­tio­nis­mus unterliegen.

Aber es gibt auch rühm­li­che Gegen­bei­spie­le, die (für mich) super funktionieren: