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Im Rausch des Moments (cine amandi XI)
Zwei Körper lösen sich im Jetzt auf. Zeit existiert nur noch als Moment und die Liebe breitet sich allgegenwärtig aus. Nichts ist jetzt wichtiger. Bis zum nächsten Schuss. Wenn der Rausch die Blut- und Nervenbahnen verlassen hat, wohin materialisieren sich dann die Empfindungen? Vielleicht bleiben sie noch ein bisschen, werden…
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Notizen zu Crime Wave von André De Toth
Es gibt keinen anderen Film, in dem so viel geschieht wie in André de Toths Crime Wave. Wenn man nur eine Minute wegschaut, weiß man nicht mehr, wo man ist. So geht es den Figuren, so geht es den Zuschauern. Heute könnte niemand mehr einen solchen Film drehen und wenn…
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Hier, nicht da – die Filme von Peter Todd bei Fracto Experimental Film Encounter
Text: Teoman Yüzer Gegenüber den Blicken auf ferne Orte in Warren Sonberts Carriage Trade, die am Nachmittag zu sehen waren, folgten Peter Todds Filme im Abendprogramm des Fracto Experimental Film Encounter einem fundamental anderen Ansatz. So redet im Gespräch nach der Vorführung Todd von der Gewalt des filmischen (und fotografischen) Blicks…
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Tachi-ai!! Wundersames Sumō
Es ist faszinierend, wie die Rikishi sich am Anfang jedes Kampftages in der Mitte des heiligen Rings treffen, einmal im Kreis gehen, den Shintō-Göttern Tribut zollen und den Ring damit zu aktivieren scheinen. Dabei tragen sie eine Art dekorativen Lendenschurz um die Hüften (Kesho-mawashi), auf dem sich bunte Designs wiederfinden,…
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Ins Anderswo gelesen – Auslandsreise von Ted Fendt
Text: Nele Kaiser Es beginnt lesend, im Mai. Und es endet, lesend, im Mai. Die Einstellung ist zunächst statisch, aber die Reise im Filmtitel wird angedeutet – ein Auto fährt vorbei; an der Kante im unscharfen Umraum des Bildes ein Mofa, in dessen Farben die Lesende gekleidet ist. Marineblau, sie…
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Langeweile in den Dolomiten
Das gebotene Nichtstun bei unerwarteten Hitzewellen lässt sich mit einem Radrennen am besten ausfüllen, weil es mit vier bis fünf Stunden in der Regel eine Länge beträgt, die zeitliche Wahrnehmung außer Kraft setzt. Keine knapp bemessenen neunzig Minuten Spiel, geteilt in zwei Halbzeiten. Keine Kurzstreckenläufe oder Sprünge, die nur wenige…
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Englische Ambivalenzen in Alan Clarkes Penda’s Fen
“You see, you are like the English language, Stephen. You have foreign parents, too. Even Edward Elgar had … some Welsh blood.” Mit diesen beschwichtigenden Worten beichtet in Alan Clarkes Film Penda’s Fen Pastor Franklin seinem Sohn Stephen zum achtzehnten Geburtstag, dass er eigentlich adoptiert ist. Sie sitzen im Garten…
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Schilderungen aus Frankfurt: Stillleben noch einmal
Den Abend mit nur einem Film zu verbringen, ist Verrat am Kino, dem so gern besungener Ort der Begegnung. Zwei Filme sollten es mindestens sein, denn anders kann man den einzelnen kaum verstehen. So trafen sich kürzlich Béla Tarrs Kárhozat und Sohrab Shahid Saless’ طبیعتبیجان (Tabiate bijan) im Frankfurter DFF.…




