Nach län­ge­rem Kampf habe ich mich zu die­sem Expe­ri­ment hin­rei­ßen las­sen: Ich wer­de mir einen Twi­light-Film (aus ver­nünf­ti­gen Grün­den den 1.Teil) anse­hen; von einem Blog, der sich mit Jugend und oder ohne Film beschäf­tigt, muss man erwar­ten kön­nen, dass der Autor die wich­tigs­ten Phä­no­me­ne der Jugend­kul­tur am eige­nen Leib erfah­ren hat. Alle zehn Minu­ten wer­de ich mei­ne Gedan­ken posten…und ich wer­de VERSUCHEN nicht mit Vor­ur­tei­len in das Film­erleb­nis zu gehen…los geht’s
0–10min:
Das sieht ja aus wie Anti­christ von Lars von Trier da im Wald; alles ist blau und grün und ein Reh wird geris­sen von einem schwar­zen Schat­ten. Die Hand­ka­me­ra zer­stört lei­der jeg­li­che Ästhe­tik an die­ser Stel­le. Eine Voice-Over Nar­ra­ti­on, die ich nah an der lite­ra­ri­schen Vor­la­ge ver­mu­te und die unend­lich stört, beglei­tet das Gesche­hen um die­ses Ari­zo­na-Girl Bel­la, das sich in einer neu­en Schu­le und Umge­bung ein­ge­wöh­nen muss. Die Fremd­heit des Ortes wird ganz gut ein­ge­fan­gen, es gibt auch eini­ge etwas pein­li­che Situa­tio­nen, die dem Gan­zen eine char­man­te Note bei­fü­gen. Dann war da auch schon die­ser Tay­lor Laut­ner mit tol­ler Fri­sur, ja…und am Ende der zehn Minu­ten eine vor Kitsch trie­fen­de Ein­füh­rung des männ­li­chen Haupt­cha­rak­ters, der im strah­len­den Weiß und in Slow-Moti­on durch den Ein­gang zur Men­sa ein­schrei­tet und er lächelt. Bis­lang ist alles flüs­sig und es wird dafür gesorgt, dass man wis­sen will, wie es weitergeht.
Anti­christ; Lars von Trier
10–20min:
Sub­til wird nicht das pas­sen­de Adjek­tiv sein, um die­sen Film zu beschrei­ben; ich habe gese­hen wie Bel­la in ein Klas­sen­zim­mer geht. Dort steht ein rie­si­ger Ven­ti­la­tor und der bläst ihr den Wind um die lan­gen brau­nen Haa­re und dann gibt es eine Zeit­lu­pe und eine ver­ge­wal­ti­gen­de Musik und dann sitzt da die­ser Edward (hof­fe er heißt so); blass und merk­wür­dig (ihm ist schlecht?) und die bei­den bli­cken sich an, aber Edward geht es dabei nicht gut. Er hat mich ein biss­chen an einen Autis­ten erin­nert, viel­leicht auch Sean Penn in I am Sam. Jeden­falls gibt es eini­ge Ereig­nis­se und jetzt kom­men sich die bei­den näher. Aller­dings muss man dem Film las­sen, dass er sich sehr auf cine­as­ti­sche Mit­tel ver­lässt bis dato; wenig wird gespro­chen, viel wird gezeigt. Vie­le Nah­auf­nah­men setzt Cathe­ri­ne Hard­wi­cke ein, die ja mit Thir­teen und Lords of Dog­town bereits zwei sehr jugend­af­fi­ne Fil­me rea­li­siert hat­te. Die nahen Gesich­ter des Over-Actings, blas­se Gesich­ter, Außen­sei­ter und schö­ne Men­schen. Der Film setzt auf ein Gefühl der Jugend; das Gefühl allei­ne zu sein und anders zu sein. Was mir noch auf­ge­fal­len ist: In der Serie True Blood ist die Umge­bung dre­ckig und feucht, über­all lau­ern Tie­re und es ist schwül und unan­ge­nehm und dar­aus zieht die­se Serie einen gro­ßen Teil ihres Rei­zes. Dage­gen wird in Twi­light nur davon gespro­chen wie feucht es ist; wenn man dar­auf ach­tet ist alles sau­ber und schön. Übri­gens fin­de ich Bella’s Vater merkwürdig.
True Blood
Thir­teen, Cathe­ri­ne Hardwicke
20–30min:
Inter­es­san­te Spie­le mit der Wahr­neh­mung: Distanz und Nähe wer­den hier leicht über­brückt; dies ent­spricht wohl der Wahr­neh­mung der Vam­pi­re. Es gibt stän­dig Bli­cke, der Film dreht sich aus­schließ­lich um Bel­la und Edward, alles ande­re ist nur Bei­werk. Kon­se­quent die Schär­fen­ver­la­ge­rung. Und dann wie­der zwei Bli­cke in Nah­auf­nah­me und man hat das Gefühl, dass sich hier zwei Men­schen (bzw. Wesen) sehen kön­nen, nur um in der nächs­ten Ein­stel­lung zu zei­gen, dass sie sehr weit von­ein­an­der ent­fernt ste­hen. Die Welt ist immer noch sehr blau und ich fra­ge mich, war­um sich die Vam­pi­re kei­ne Mühe mit ihrer Haut­far­be geben. Das sieht man doch, Leu­te. Das Kos­tüm ist intel­li­gent gewählt. Wirkt sty­lish, aber bezahlbar. 
30–40min:
Goog­le, Super­man, Spiderman…der Film instal­liert sich inner­halb einer pop­kul­tu­rel­len Gesell­schaft; bricht sogar iro­nisch mit sich selbst…“What if I am not the hero?“; der Schuss-Gegen­schuss Dia­log ist noch lan­ge nicht tot. Wirkt sty­lish, aber bezahl­bar. Was mich ein wenig irri­tiert: War­um ist Bel­la so beliebt bei ihren Mit­schü­lern? Sie gibt sich ja nicht gera­de sym­pa­thisch. Ich ken­ne das Buch nicht, aber rein aus fil­mi­scher Sicht wäre hier ein ganz ande­res Poten­zi­al gele­gen, wel­ches den Film weit mehr in den heu­ti­gen, gesell­schaft­li­chen Pro­ble­men hät­te unter­brin­gen kön­nen. Wo ist denn die Voice-Over Nar­ra­ti­on hin? Typi­sches Hol­ly­wood-Stil­mit­tel; am Anfang hören die Cha­rak­te­re gar nicht damit auf uns alles zu erzäh­len über sich und ihre Gefüh­le und wenn sie dann mal vor­ge­stellt sind, dann wird der Voice-Over-Ton ein­fach weg­ge­las­sen. Bei vie­len Fil­me­ma­chern und Kri­ti­kern gilt die Ver­wen­dung des Stil­mit­tels zur Beschrei­bung der Gedan­ken der Cha­rak­te­re sowie­so als „bil­lig“ und „unäs­the­tisch“. Gegen­bei­spie­le wie Memen­to von Chris­to­pher Nolan, Good­fel­las von Mar­tin Scor­se­se oder sämt­li­che Fil­me von Ter­rence Malick bewei­sen, dass es aber durch­aus mög­lich ist Voice-Over krea­tiv und wert­ge­ne­rie­rend zu verwenden.
The Thin Red Line; Ter­rence Malick
40–50min:
In der bis zu die­sem Zeit­punkt sti­lis­tisch auf­re­gends­ten Pas­sa­ge wird auf­ge­löst, dass es sich bei Edward tat­säch­lich um einen Vam­pir han­delt; die Kame­ra löst sich immer wie­der vom Gesche­hen und schwebt frei durch die Flo­ra und Fau­na des blau-grü­nen Wal­des, Nebel­schwa­den. Wie­der muss man an Malick den­ken, wobei der sich, ob der Unna­tür­lich­keit der Natur und der zer­stö­re­ri­schen Ver­wen­dung unnö­ti­ger Schnit­te wohl gelang­weilt abdre­hen wür­de. Die Dia­lo­ge sind flach; vor­ge­tra­gen wer­den sie immer am Ran­de der Emo­ti­on, auf ganz dün­nem Eis. Alles ist über­emo­tio­nal. Scho­ckie­rend. Den­noch bleibt der Hor­ror- und Angst­fak­tor kin­der­freund­lich. Es geht um Schat­ten, und lau­te Flash­backs, die so ver­frem­det sind, dass man sich fragt, ob irgend­wer hier die Gesamt­wir­kung des Fil­mes in Auge hat­te oder es nur Sze­ne für Sze­ne ging. Außer­dem wird mit wich­ti­gen The­men für jun­ge Mäd­chen jon­gliert: Nachts durch einen Tun­nel gehen, wenn einem dunk­le Gestal­ten ent­ge­gen­kom­men; das Anpro­bie­ren von Klei­dern oder den Mut auch mal selbst den Jun­gen ihrer Wahl nach einem Date zu fra­gen. Gott, sind wir aber eman­zi­piert. Was mich über­rascht sind die gerin­gen Schau­wer­te für einen Block­bus­ter. Da es so viel Nebel gibt und so vie­le Nah­ein­stel­lun­gen gibt es kaum Tota­len, die sich in Herr der Rin­ge oder Har­ry Pot­ter ja nur so tummeln.
Lord of the Rings; Peter Jackson
50–60min:
„I am desi­gned to kill“, sagt er, die­ser Patt­in­son und dann springt er mit­samt unheim­lich elek­tro­nisch-klin­gen­der „Wusch“ Sound­ef­fek­te von Baum zu Baum und wird sehr wütend. Aber Bel­la mag ihn sehr und so. Und wenn er in der Son­ne glit­zert, dann ist viel­leicht kein typi­scher Vam­pir, aber hübsch, hübsch. „Your scent is like a drug to me“. Der schma­le Grat zwi­schen Tod und Ver­su­chung, auf dem sich die Regis­seu­rin hier bewegt, miss­lingt ihr für mei­nen Geschmack. Immer wenn das Poten­zi­al für die Ver­su­chung auf­keimt, der unter­schwel­li­ge Sex­ap­peal des Gefähr­li­chen, der schon immer Teil der Fas­zi­na­ti­on im Vam­pir­film-Gen­re war, kommt ein Kitsch ins Spiel, ob mit lila Blu­men, einem schmach­ten­den Blick oder dem nach wie vor kaum nach­voll­zieh­ba­ren Ein­satz von ver­ge­wal­ti­gen­der Musik. Und dann lie­gen sie im Gras wie Ana­kin und Ami­da­la, ja. Dann gibt es eine inter­es­san­te Sze­ne; aus all die­ser Melan­cho­lie kommt plötz­lich eine Teenage-High­school Coem­dy-Sze­ne. Edward und Bel­la kom­men mit dem Auto in die Schu­le und alle star­ren sie an und Edward hat eine coo­le Son­ne­bril­le auf und haut einen coo­len Spruch raus. Mehr davon, bit­te! Aber nein, zurück in den Wald. Dort gibt es eine Incep­ti­on-arti­ge Auf­klä­rungs­stun­de zu allem, was einem so auf den Fin­gern brennt zum The­ma Vam­pi­ris­mus. Mei­ne Mei­nung zu die­sen „Logik­fül­lern“ habe ich ja schon des Öfte­ren von mir gege­ben, aber gera­de in einem Gen­re, das so von Mytho­lo­gie und Legen­den lebt, ist es mei­ner Mei­nung nach ein­fach nur schäd­lich so vie­le Fra­gen zu beantworten.
60–70min:
End­lich sehe ich etwas, was den Erfolg des Fil­mes gerecht­fer­tigt; die Sequenz, in der Edward Bel­la zu sich nach Hau­se nimmt. Vie­le inter­es­san­te, komi­sche, merk­wür­di­ge und span­nen­de Situa­tio­nen ent­ste­hen hier; auf ähn­li­che Art und Wei­se, wie Casi­no Roya­le mit diver­sen James Bond Gesetz­mä­ßig­kei­ten auf­räum­te, wird hier auf selbst­re­fle­xi­ve Art der Vam­pir an sich in sei­ne Ein­zel­tei­le zer­legt; Erwar­tung und Erklä­rung ergän­zen sich und man bekommt ein Gefühl für ein Leben in die­ser Welt; auch das Seri­en­po­ten­zi­al kommt hier zum Vor­schein, denn hier gibt’s es eine Welt, die ent­deckt wer­den möch­te; mit „Clai­re de Lune“ und dem erst­ma­li­gen Gefühl von emo­tio­na­ler Teil­nah­me mei­ner­seits (wenn auch extrem mani­pu­liert) kul­mi­niert die Sequenz dann im Höhe­punkt des Kit­sches: Einem Flug von Baum zu Baum mit anschlie­ßen­dem Kla­vier­spiel, wel­ches all die Vam­pir-Dyna­mik wie­der zu einer Vam­pir-Roman­tik ver­klärt. Des­halb habe ich auch mehr und mehr das Gefühl, dass der Film sich nicht vor­wärts­be­wegt. Es gibt ein­fach kei­nen Wech­sel in Stimmungen.
Casi­no Roya­le; Mar­tin Campbell
70–80min:
Die Eltern dür­fen nicht ver­ges­sen wer­den, ist einem der Autoren hier wohl ein­ge­fal­len; die Bezie­hung zu den Eltern ist modern, das heißt distan­ziert, aber freund­schaft­lich. Dann end­lich der ers­te Kuss. Hard­wi­cke insze­niert ihn ruhig und prä­zi­se. Wie­der ent­steht für Augen­bli­cke sowas wie Magie, das Pro­blem ist eher, dass die Figu­ren wie Mario­net­ten der Geschich­te wir­ken, ihre Moti­va­tio­nen blei­ben nebu­lös, denn in einem Film reicht es womög­lich nicht, dass sich zwei Per­so­nen ein­fach ver­lie­ben, als Zuse­her habe ich den Wunsch die­se Lie­be nach­voll­zie­hen zu kön­nen. Oft spricht man dann von der Che­mie zwi­schen den Dar­stel­lern, die will ich Ste­wart und Patt­in­son gar nicht abspre­chen, aber ich glau­be, dass man ihnen nicht genü­gend Raum gibt. Sie reden fast aus­schließ­lich über Vam­pi­ris­mus und dann ver­zeh­ren sie sich mit Bli­cken und der Fun­ke will nicht über­sprin­gen, weil in die­ser kit­schi­gen Sze­ne, als sie sich das ers­te Mal begeg­nen nur Kitsch und kei­ne Sub­stanz lag. Zudem fehlt es dem Film an einer rich­ti­gen Expo­si­ti­on; gezwun­gen dem Wil­len nicht zu „lang­wei­len“, lang­weilt mich der Film nun, weil ich das Gefühl habe die Cha­rak­te­re nicht zu ken­nen und auch nicht die Mög­lich­keit bekom­me sie zu lesen, denn immer dann, wenn es inter­es­sant wird, wird geschnit­ten und gewa­ckelt. Das in 10 Minu­ten Tei­le zer­le­gen die­ses Films betont noch mehr sein, auf eine Auf­merk­sam­keits­span­ne der You­tube-Gene­ra­ti­on geschrie­be­nes Dreh­buch. Dann gibt es Jump-Cuts und wie so oft Über­blen­dun­gen, die wohl einen traum­ar­ti­gen Zustand ver­mit­teln sol­len, aber ein­fach nur stim­mungs­tö­tend wir­ken. Apple-Pro­duk­te füh­len sich auch wohl im Twi­light-Uni­ver­sum. Dann wird Base­ball gespielt und es ent­wi­ckelt sich ein Musik­vi­deo-Flair, der aber der­art durch­kom­po­niert ist, dass es wie­der die­ses Seri­en-Gefühl in mir weckt und auf eine merk­wür­di­ge Art und Wei­se auch Freu­de aus­löst. Schließ­lich kom­men aus dem Wald drei bös­ar­ti­ge Vam­pi­re mit vie­len Bauch­mus­keln und man redet.
80–90min:
Patt­in­son fährt Ste­wart mit dem Jeep durch den dunk­len Wald auf der Flucht vor den bös­ar­ti­gen Vam­pi­ren, die Ste­wart ganz und gar als lecker emp­fin­den. War­um fliegt er nicht von Baum zu Baum? Wenig aus­ba­lan­ciert ist das Gan­ze für mein Gefühl; habe ich mich vor­her noch über immer die­sel­be Stim­mung beschwert, sind es jetzt Wech­sel in jener, die ich nicht mit­ma­chen will. In einer effek­tiv-herz­zer­rei­ßen­den Sze­ne muss Bel­la ihren Vater belü­gen und ver­let­zen, um ihn zu ret­ten. Es geht Schlag auf Schlag und jede Emo­ti­on wird von die­ser unnö­ti­gen Geschwin­dig­keit des Plots ver­nich­tet. Da der Film aber in einer gewis­sen Alters­grup­pe eben die­se Gefüh­le aus­löst, ist davon aus­zu­ge­hen, dass ent­we­der die­se Gene­ra­ti­on näher am Gefühl gebaut ist  und daher kei­ne Lang­sam­keit braucht oder aber dass die­se Gene­ra­ti­on ein­fach schnel­ler in der Lage ist media­le Mus­ter auf­zu­sau­gen, um sie mit eige­nen Emo­tio­nen zu kom­bi­nie­ren. Ein wei­te­res Bei­spiel hier­für ist die kur­ze Sze­ne, in der sie ihre (fast ver­ges­se­nen) Freun­de aus der Schu­le sieht; das Leben, das sie hät­te haben kön­nen. Drei Sekun­den schei­nen hier zu rei­chen für die Emo­ti­on. Jetzt wird es ein rich­ti­ges Ver­fol­gungs­jagd­spek­ta­kel und so weiter.
90–100min:
End­lich wer­den Hel­den geschaf­fen; die Fami­lie ist in Gefahr und die Hel­din ist bereit sich zu opfern. Hol­ly­wood lebt. Voice-Over und Mut. Und den Vater, trägt sie in Form eines Sprays in ihrer Tasche. Go Bel­la! Eigent­lich ist es ganz schnell vor­bei, aber um es in den Wor­ten von Fun­ny Games zu sagen: „Unter­schät­zen Sie nicht den Unter­hal­tungs­fak­tor.“, hier wird wirk­lich jedes Kli­schee bedient. Dann kommt der Held zur Ret­tung, aber „You’re alone…cause you’re fas­ter than the others.“, ach­so, hat­te mich schon gefragt. Es wird auch rela­tiv bru­tal, mit der bis­lang kin­der­freund­li­chen Umset­zung wird auf­ge­räumt. Doch die Moral wird nicht gebro­chen. Gut ist, wer nichts Schlim­mes tut. Der Held muss die Hel­din nun aus­sa­gen, um sie vom Gift zu befrei­en; die Nah­tod­erfah­rung wird mei­ner einer recht anschau­li­chen und völ­lig belang­lo­sen Mon­ta­ge gar­niert. Und es gibt gleich noch einen Kon­flikt hin­ter­her. Bel­la möch­te in Zukunft bei ihrem Vater leben, aber Edward möch­te, dass sie zu ihrer Mut­ter nach Flo­ri­da zieht, damit er nicht mehr in Ver­su­chung kommt. Das waren zehn Minu­ten der abso­lu­ten Fül­le. Bis hin zur völ­li­gen Belanglosigkeit.
Fun­ny Games US; Micha­el Haneke
100–110min:
Ah da ist der Laut­ner wie­der; er prä­sen­tiert den Cliff­han­ger. Das Sze­nen­bild ist schon auf­fäl­lig; die­se Gothik-Roman­tik Mischung, schwarz und lila sind domi­nie­rend; es gibt kei­ne natür­li­che Licht­set­zung in die­ser Welt, alles wirkt immer wie vom Mond durch­leuch­tet. Gan­ze Arbeit wur­de da geleis­tet. Thom Yor­ke been­det mit einem wei­te­ren Cliff­han­ger und irgend­wo zwi­schen die­sen Gesprä­chen über Unend­lich­keit, Lie­be und Tod muss sich Sub­stanz und Wahr­heit ver­steckt haben. Abspann. Danke.Aus.