Aus über 30 Bewerbungen haben wir dieses Jahr 7 Teilnehmende ausgewählt, mit denen wir in den kommenden Wochen und Monaten schreiben, kritisieren, träumen, sprechen und wahrnehmen.
Hier stellen sich alle kurz vor:
Danila Lipatov studierte Translationswissenschaft an der Moskauer Staatlichen Linguistischen Universität. 2023 schloss er sein Studium der Medialen Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln ab. In seinen multimedialen Arbeiten (Film und translinguale Poesie) geht es um persönliche Erfahrungen des Gleitens zwischen Identitäten, Zeiten, Orten und Sprachen. Er arbeitet außerdem im Duo mit Karen Zimmermann sowie in verschiedenen Kollaborationen mit Freund*innen. Gemeinsam gestalten sie queere Räume, in denen sie mithilfe autofiktionaler Methoden persönliche Geschichten und Fiktionen miteinander verweben und etablierte Ordnungen hinterfragen.

Karla Fröhlich, studiert Film- und Literaturwissenschaft in Berlin. Hungrig nach Bildern und Worten. Mit dem Kopf in den Wolken und den Füßen auf dem Boden der Realität. Sitzt gerne zwischen allen Stühlen und im Kino in der ersten oder letzten Reihe.

Luk Polleit studierte Filmwissenschaft und studiert nun Philosophie im Master an der FU Berlin. Als Filmemacher war er zuletzt Teil der Regieklasse an der FilmArche Berlin. Texte zum Film erschienen bei Totale, Revü und Jugend ohne Film.

Milena von Stosch studierte Film- und Medienwissenschaften in fünf Ländern Europas und wirkte in diesem Zuge bei internationalen Filmfestivals mit. Sie entwickelte in Kooperation mit dem Literaturhaus Köln eine Schreibwerkstatt für die Aktion Ein Buch für die Stadt. Aktuell arbeitet sie u.a. als Teilnehmerin des Sheroe-Programms des Mediengründerzentrums NRW an einem eigenen Projekt und betreut bei Urbane Künste Ruhr multimediale Ausstellungen. Gemeinsame Kinogänge und der Erfahrungsaustausch darüber zählen neben Salsatanzen zu ihren wichtigsten sozialen Aktivitäten in Köln.

Simon Winkel ist seit Absolvierung eines filmwissenschaftlichen Studiums häufig anzutreffen in dem ein oder anderen Kinosaal, liest ganz gerne und klimpert ab und an am Klavier rum, sofern die Arbeit es zulässt. Seine Themenschwerpunkte sind unter Anderem antikoloniale und feministische Perspektiven auf den Film speziell aus Sicht strukturlogisch orientierter Psychoanalyse respektive ihrer Überschneidungen mit den postmodernen Theorien des 20. Jahrhunderts.

Timur Özkan hat eine Ausbildung zum Mediengestalter, verfolgt nebenbei diverse Tätigkeiten für Filmprojekte. Nach einem Auslandsaufenthalt in Madrid derzeit Student der Philosophie und Theater‑, Film- und Medienwissenschaften in Wien, gelegentlich Autor für Artechock.

Zehra Çiftçi lebt und studiert in Bremen. Neben ihrem Lehramtsstudium mit den Fächern Kunst und Mathematik beschäftigt sie sich gerne mit Film. Besonders interessieren sie Filme, die neue Gedankenräume eröffnen, unterschiedliche Erfahrungen zulassen und auch irritieren können. Was beim Sehen hängen bleibt, beschäftigt sie oft noch lange danach.


