Diagonale Workshop «Von Filmen sprechen»: Die Teilnehmenden

Vom 4. bis zum 7. April lei­ten Bian­ca Jas­mi­na Rauch und Patrick Holz­ap­fel einen Film­kri­tik-Work­shop auf der Dia­go­na­le in Graz. Wir wer­den uns über den Akt des Spre­chens vor, wäh­rend und nach einem Film aus­tau­schen und über das Pod­cast-For­mat und des­sen film­kri­ti­sche Bedeu­tung. Wäh­rend des Fes­ti­vals ent­ste­hen im Rah­men des Work­shops Pod­casts. Aus zahl­rei­chen Bewer­bun­gen haben wir fünf Teil­neh­men­de aus­ge­wählt, die wir euch hier vor­stel­len wollen.

Anke Dörsam

Anke Dör­sam, gebo­ren in Ber­lin-Neu­kölln, schreibt über Spie­ge­lun­gen und Gegen­wart, Rah­men und den Moment, über den Tat­ort, Kurz­fil­me und Oscar-Kan­di­ta­ten. Sie besuch­te das text­werk-Semi­nar (Lite­ra­tur­haus München/​Bayerische Aka­de­mie des Schrei­bens) 2016 und 201819, die Autoren­werk­statt Pro­sa am LCB 2019, war Stipendiat:in im Künst­ler­dorf Schöp­pin­gen im Som­mer 2021. Lebt und arbei­tet in Ber­lin-Moa­bit, über­ar­bei­tet gera­de ihren ers­ten Roman. Wich­ti­ge The­men sind für sie Ost/​West, Mensch­sein als Sub­jekt und Objekt, Peri­phe­rie und Perspektive.

Foto: Kris­tin Altman

Camille Chanel

Camil­le Cha­nel, gebo­ren in Paris, hat Ger­ma­nis­tik, Inter­kul­tu­rel­le Media­ti­on und Über­set­zung in Paris und Ber­lin stu­diert. Sie war als Regie­as­sis­ten­tin und Dra­ma­tur­gin in der Wie­ner Tanz- und Thea­ter­sze­ne tätig, bevor sie sich ent­schied, ihrer (sehr gro­ßen) Lie­be zum Film nach­zu­ge­hen. Seit 2021 ist sie bei Pana­ma Film als Juni­or Pro­du­ce­rin tätig. 

Maria Harrison

Maria, 2000 in Wien gebo­ren, beschäf­tigt sich seit ihrem
Stu­di­um der Literatur‑, Film- und Thea­ter­wis­sen­schaft in Wien und Ber­lin in ver­schie­dens­ten Kon­tex­ten mit Thea­ter, Per­for­mance und unter­schied­li­chen For­ma­ten des Kino(-film)s. Sie geht am liebs­ten mehr­mals täg­lich ins Kino

Moritz Stock

Moritz Stock stu­dier­te Sozio­lo­gie an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena sowie Sozio­lo­gie und Sozi­al­for­schung an der Uni­ver­si­tät Bre­men und der Åbo Aka­de­mi in Tur­ku. Er arbei­te­te als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Lehr­stuhl für Medi­en und Kom­mu­ni­ka­ti­on an der Uni­ver­si­tät Sie­gen. In einem For­schungs­pro­jekt setz­te er sich mit den Medi­en­prak­ti­ken von Fanfiction-Autor*innen aus­ein­an­der. Dar­über hin­aus gab er Semi­na­re im Span­nungs­feld Jugend, Film und Gesell­schaft und arbei­te­te zu Coming-of-Age-Fil­men und ‑Seri­en. Dane­ben ist er in der außer­uni­ver­si­tä­ren Film­bil­dung und für die Pro­gramm­ge­stal­tung eines Pro­gramm­ki­nos tätig.

Patrick Fey

Patrick Fey stu­dier­te deut­sche und ame­ri­ka­ni­sche Lite­ra­tur in Ber­lin und Paris. In und um Ber­lin auf­ge­wach­sen arbei­tet er seit 2019 als frei­er Kri­ti­ker, in des­sen Funk­ti­on ihn ins­be­son­de­re das Kino in sei­nen expe­ri­men­tel­len und essay­is­ti­schen For­men inter­es­siert. Sei­ne Tex­te sind bei Kino-Zeit, Film­starts und Movie­break erschie­nen. Als Co-Host des eng­lisch­spra­chi­gen Pod­casts Can­nes­ver­sa­ti­ons bespricht er außer­dem in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den aus­ge­wähl­te Wer­ke, die bei den Film­fest­spie­len an der Côte d’A­zur ihre Pre­miè­re feierten.