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  • L’écran pétrifié (Etalagen VI)

    Im Vor­bei­fah­ren: Eine zurück­ge­setz­te Fas­sa­de, nur weni­ge Meter breit, die sich durch ihre Linie zwi­schen hel­lem und dunk­lem Putz vom Rest des nach links ver­lau­fen­den Hau­ses abgrenzt. Rechts dane­ben baut sich die her­vor­ste­hen­de Brand­mau­er des benach­bar­ten Hau­ses auf, sodass stets ein Schat­ten in die­se Ecke fällt, wo sich hin­ter einem…

  • Die Kunst des Wirkens: Adieu Philippine von Jacques Rozier

    «Wir genos­sen das Feh­len jeg­li­chen Maßes, die Kühn­heit, den Wage­mut, die Frei­heit, die Lei­den­schaft, die Aus­drucks­kraft,…» (Miguel Marí­as über das Kino der 1960er Jahre) Jac­ques Roziers Adieu Phil­ip­pi­ne gilt als Vor­zei­ge­werk der Nou­vel­le Vague und eines bestimm­ten Geis­tes der 1960er Jah­re. Da der Film im Ver­gleich zu den frü­hen Fil­men…

  • Vergehendes Jahr 2024

    Die Jah­re ver­ge­hen mir auf die Ner­ven, das war auch in die­sem nicht anders. Im Janu­ar sah ich eini­ge Fil­me, von denen ich wenig erin­ne­re, ähn­lich erging es mir in den dar­auf­fol­gen­den Monaten.  Tex­te anderswo Tex­te Perlentaucher Tex­te Filmdienst Außer­dem fin­den sich regel­mä­ßig Tex­te in der NZZ

  • Notiz zu Islands von Charlotte Zwerin, David Maysles, Albert Maysles

    Doku­men­tiert in einer etwas abge­run­de­ten, das heißt zuge­rich­te­ten Direct-Cine­ma-Ästhe­tik die Pro­zes­se, die nötig sind, um öffent­li­che Kunst zu rea­li­sie­ren: Poli­ti­sche und öko­no­mi­sche Debat­ten (USA), Dinie­ren mit ein­fluss­rei­chen Men­schen (Frank­reich) und höf­li­ches Lächeln bei schlech­ten Scher­zen von mäch­ti­gen Anzugs­men­schen (Deutsch­land). Das ist eigent­lich alles kaum reprä­sen­ta­tiv, weil es in einem eli­tä­ren…

  • Notiz zu Deux ou trois choses que je sais d’elle von Jean-Luc Godard

    Bei Jean-Luc Godard unter­schei­det die Kri­tik ver­schie­de­ne Pha­sen wie bei Picas­so. Deux ou trois cho­ses que je sais d’elle wider­spricht die­sem Schub­la­den­an­sät­zen, viel­leicht weil der Film aus dem Jahr 1967 ein Schar­nier bil­det zwi­schen zwei die­ser Pha­sen, viel­leicht aber auch, weil er kon­den­siert, was Godard über all sei­ne Pha­sen hin­weg…

  • Duisburger Fassadenkunde: Keinesfalls Zierwerk

    Text: Leo­nard Krähmer Harun Faro­ckis Fest­schrift­bei­trag „Drei­ßig Jah­re Düs­ter­burg“ ist – der Titel lässt es erah­nen – kei­ne Lobes­hym­ne auf Duis­burg als Stadt. Wenn er „die Jugend­stil-Ein­flüs­se auf den Fas­sa­den der Klein­bür­ger­häus­chen“ her­vor­hebt, „die es an ver­gleich­ba­ren Fas­sa­den ver­gleich­ba­rer Häus­chen ver­gleich­ba­rer Städ­te nicht [gebe]“, ist das zwar ein scharf­sin­ni­ges, aber…

  • Der Traum ein Spaziergang

    Text: Rahel Jung Ein Gedan­ken­aus­tausch zu Was hast du ges­tern geträumt, Para­ja­nov? von Faraz Fesharaki Kommt, wir gehen los. Auf geht’s. On y va, sagen wir und machen uns auf den Weg. Spät am Abend in Duis­burg, den Kopf vol­ler Bil­der und Gedan­ken, im Ver­such uns im Sin­ne der Peri­pa­teti­ker Was hast…

  • „Fuck, sie fickt mein Vorurteil“ oder auch: Duisburger Augenwinkelbeobachtungen

    Text: Jona­than Bugiel Auf dem Weg zum Kino, vor und nach, im und über den Film, stän­di­ge Gesprä­che und Gedan­ken. Zum Gehen set­zen wir einen Fuß vor den ande­ren. Eine ein­fa­che und logi­sche Abfol­ge einer Hand­lung resul­tiert im Vor­wärts­kom­men, Ste­hen­blei­ben, Umdre­hen oder Zurück­ge­hen. Beim Den­ken aller­dings ver­hält es sich anders.…

  • Bewegung(en) abseits des Bilderlärms

    Text: Julia Milz Ich sit­ze ganz am Rand der hin­te­ren Rei­he im gut besuch­ten Kino des Film­fo­rums und rut­sche unru­hig im Sitz hin und her. Immer wie­der lege ich mal das lin­ke über das rech­te, mal das rech­te über das lin­ke Bein, nur um dann bei­de Bei­ne so weit wie mög­lich…

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