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  • The Creation of Things – Alyam, Alyam by Ahmed El Maânouni

    In the words of the film­ma­ker and his­to­ri­an Ahmed Bouana­ni, it’s impos­si­ble to sum­ma­ri­ze Ahmed El Maânouni’s Alyam, Alyam. It’s a film about how things are done.  The sub­mis­si­on to indi­vi­du­al aspi­ra­ti­ons, the pos­ses­si­on of one’s life, and the idea of extra­c­ting ones­elf from shared exis­tence are all ali­en to the Moroc­can…

  • Die Bilder sind nicht am Ende: Die Abwesenheit von Peter Handke

    Die Bil­der sind nicht am Ende heißt ein von Peter Hand­ke 1995 geschrie­be­ner Arti­kel, in dem er über sei­ne wie­der­ge­fun­de­ne Begeis­te­rung für das Kino schreibt, die hel­len Nach­mit­ta­ge, die in der Dun­kel­heit des Kino­saals ver­bracht wer­den. Es ist jenes begeis­ter­te Zuschau­en, das ich sel­ber emp­fand, als ich vor kur­zem die…

  • Kreisende Möwen, tiefer Schnee: Nakinureta haru no onna yo von Hiroshi Shimizu

    Aus einer eher unbe­stimm­ten inne­ren Not­wen­dig­keit her­aus habe ich mir in den ver­gan­ge­nen Tagen mehr­fach die ers­ten Minu­ten von Hiro­shi Shi­mi­zus Nakin­u­re­ta haru no onna yo ange­se­hen. Ich besit­ze eine digi­ta­le Ver­si­on, die selt­sam fil­misch rauscht und ploppt, als könn­te sie in Flam­men auf­ge­hen. In die­sen ers­ten Minu­ten des Films,…

  • Die Kunst des Sprechens: Odette Robert von Jean Eustache

    Odet­te Robert ist der Name von Jean Eusta­che Groß­mutter. Sein Film Odet­te Robert ist eine auf die hal­be Zeit gekürz­te Ver­si­on des Fil­mes Numé­ro Zéro. Die­se ver­knapp­te Fas­sung wur­de für das fran­zö­si­sche Fern­se­hen pro­du­ziert und war Teil einer Rei­he, der auch Chan­tal Acker­mans Dis-moi ange­hört. Die Rei­he hieß Grands-mères, un série…

  • Daybreaks by the River: La Seine a rencontré Paris by Joris Ivens

    The sil­ken images of Jor­is Ivens’ La Sei­ne a ren­con­tré Paris are eph­emeral. They only regis­ter momen­tum: the fli­cker of reflec­tion, the drain of tex­ti­le, the traces of a tur­ning boat. The com­po­si­ti­ons are not remi­nis­cent of their inter­war pre­de­ces­sors, which were made in har­bours and aimed at depic­ting the city’s rela­ti­on…

  • Distant Fingers: Oublie-moi by Noémie Lvovsky

    In Noé­mie Lvovsky’s film Oub­lie-Moi, its main cha­rac­ter is Natha­lie (Vale­ria Bruni Tede­schi), but the ope­ning image is of her best fri­end, Christel­le (Emma­nu­el­le Devos). Con­nec­ted by their clas­ped hands and a resul­ting twirl (moti­vat­ing a con­nec­ti­ve pan of the came­ra), they dance tog­e­ther in Christelle’s apart­ment to Pat­ti Smith’s “Distant Fin­gers”.…

  • Words Unspoken: On Mikio Naruse’s Films Screenwritten by Yoko Mizuki and Sumie Tanaka

    In Sep­tem­ber the Arse­nal-Kino in Ber­lin scree­ned a series of films by Mikio Naru­se. The empha­sis of the pro­gramming was on two of his screen­wri­ters; Yoko Mizu­ki und Sumie Tana­ka. Kayo Adachi-Rabe liken­ed the­se two women to the gre­at matri­archs of Japa­ne­se lite­ra­tu­re, Sei Shō­na­gon and Mura­sa­ki Shi­ki­bu, in her intro­duc­tion…

  • Formen filmischer Sorge: Super Natural von Jorge Jácome

    Super Natu­ral von Jor­ge Jáco­me tanzt auf einem schma­len Grat zwi­schen expe­ri­men­tel­lem Kino und Medi­ta­ti­ons-App und bringt dabei schil­lern­de Bil­der einer zärt­li­chen Gemein­schaft zustan­de. Die ers­ten Minu­ten des Films im Del­phi Film­pa­last am Ber­li­ner Zoo bestehen aus einem Schwarz­bild, sphä­ri­schen Klän­gen und elek­tro­nisch krat­zen­den Geräu­schen; die Unter­ti­tel fra­gen: „Have we…

  • Kaum hörbar, kaum sichtbar: The Unchanging Sea von D.W. Griffith

    Man könn­te sagen: Bücher sind lang, Fil­me sind breit. Ein beson­ders brei­ter Film wäre dann D.W. Grif­fiths The Unchan­ging Sea, der eine sich über Gene­ra­tio­nen erstre­cken­de Geschich­te zu gut zehn Minu­ten ver­dich­tet. Die­ses Extrem an Ver­dich­tung, Kon­zen­trat einer eigent­lich lan­gen Zeit­span­ne, lässt mich gleich an Anton Weberns Vier Stü­cke für…

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