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  • Viennale 2021: Bilder vom Rand des Vorstellbaren. Über die Filme von Fabrizio Ferraro

    Einen Film kön­ne man nicht frei von Erwar­tun­gen sehen, mein­te Fabri­zio Fer­ra­ro, dem die Vien­na­le die­ses Jahr eine Retro­spek­ti­ve wid­me­te. Auch wenn sich ein inne­rer Wider­stand auf­baut, bleibt nichts ande­res übrig, als ihm zuzu­stim­men. Es fühlt sich an wie eine Krän­kung, wenn die eige­nen Träu­me im Kino plötz­lich auf die…

  • Glimpses at CLERGYMEN

    JAMES WATERS: “It’s like this. You see I’ve been a minis­ter for a long time. I like it. I’ve been at this church and this church is very good. In fact, the peo­p­le are very warm to me and they love me very much, which is very good. Becau­se what that pulls out…

  • Viennale 2021: Sermons from the Stomach – Lav Diaz’s Historya ni Ha

    Reli­gious the­mes don’t express­ly domi­na­te but subt­ly adhe­re to Lav Diaz’s Historya ni Ha. The way the bound­less, deep-focus images offer them­sel­ves to be inha­bi­ted by the pious pro­té­gés of a cha­ris­ma­tic puri­tan invo­ke the idea that the­re is always enough space under God’s roof. A teenage boy who can’t sleep alo­ne,…

  • Dialog mit der Jugend – Betrachtungen zu Freizeit oder: das gegenteil von nichtstun

    Nie hat man es ihr leicht gemacht. Einer­seits als lust­los und rea­li­täts­fern ver­ru­fen, ande­rer­seits als Hoff­nungs­trä­ger der ver­lo­re­nen Zukunft ange­him­melt, redet man von der Jugend. Auf­ge­regt wird über sie gleich­zei­tig mit sol­cher Eupho­rie wie Ver­ach­tung gespro­chen, als wäre die eige­ne längst ver­ges­sen. So dient sie dabei stets als Pro­jek­ti­ons­flä­che uner­füll­ba­rer…

  • Glimpses at SWIMMING

    IVANA MILOŠ: The sea, as it sur­rounds your ears while you float on your back in the water made buoyant by salt, trans­la­tes all audi­ble sen­sa­ti­ons into a faint crack­ling remi­nis­cent of embers fli­cke­ring in the fire­place and yet so dif­fe­rent, worlds apart, in this uni­que expe­ri­ence that speaks volu­mes about…

  • Natur, Vergänglichkeit und Restauration – Gedanken zu Tatjana Ivančić

    Fängt man an einen Film zu dre­hen, wenn es einem die Spra­che ver­schlägt? Die Bil­der von Tat­ja­na Ivančić schei­nen nicht viel erzäh­len zu wol­len. Gleich­zei­tig sind sie so schwär­me­risch erfüllt von Ein­drü­cken. Sie zei­gen eine Welt fern­ab von Abso­lu­ten, die nur nach den rich­ti­gen Wor­ten rufen. Weder Ein­deu­tig­keit noch Starr­heit…

  • Glimpses at PATHWAYS TO CINEMA

    PATRICK HOLZAPFEL: Es geht dich nichts an, woher ich kom­me, wenn ich da bin, bin ich da. Heu­te wol­len alle wis­sen, woher man kommt, aber mich inter­es­siert mehr, wohin man geht. Wenn ich im Kino bin, kom­me ich von Nir­gend­wo, ich könn­te über­all her­kom­men und so soll es auch sein. Nur…

  • A Butterfly and the Smiling Martyr

    There’s a but­ter­fly win­ging into the image in Vitto­rio De Sica’s La cio­cia­ra as Jean-Paul Bel­mon­do and Sophia Loren are hiding behind the stone wall of a bridge. A Ger­man side­car is racing towards them on the road, but they prompt­ly fade into the shadow of the bar­ri­er. The but­ter­fly doesn’t take the…

  • Leon Czolgosz and Topsy

    Leon Czol­g­osz was born in 1873 and sen­ten­ced to death in 1901 for the ass­as­si­na­ti­on of Pre­si­dent Wil­liam McKin­ley. His tri­al was swift. He plead guil­ty and put up no defen­se. On the 29th of Octo­ber, the date Czo­log­osz was sla­ted to be exe­cu­ted, seven weeks after the ass­as­si­na­ti­on its­elf,…

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