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  • Notizen zu Želimir Žilnik: Bolest i ozdravljenje Bude Brakusa

    Von Mai bis August zeigt das Öster­rei­chi­sche Film­mu­se­um sechs Fil­me Želi­mir Žil­niks, aus der Pha­se von 1977 bis 1990, in der die­ser äußerst pro­duk­tiv für das jugo­sla­wi­sche Fern­se­hen dreh­te. Den Auf­takt mar­kier­te der schö­ne Bole­st i ozdravljen­je Bude Bra­kusa. Dar­in kon­fron­tiert uns Žil­nik mit eini­gen kau­zi­gen (ein merk­wür­di­ges Adjek­tiv, für das…

  • From Donostia to Pasaia: Colours

    Fur­ther down the road, as one pas­ses by the stone­wall, a turn­out emer­ges. Even more than the trust in hiking trails, the exci­te­ment of the con­tras­ting land­scapes and the oce­an attracts one towards the left. Under den­se folia­ge, a tight alley leads to two dif­fe­rent view­points; abo­ve, the­re is a rich varie­ty of…

  • Notiz zu Nära jorden, nära skogen von Nina Hedenius

    Um nicht zu ver­ges­sen, wie man leben könn­te, hat Nina Hede­ni­us mit ihrem unnach­ahm­li­chen Blick fest­ge­hal­ten, was die Schön­heit der Welt aus­ma­chen könn­te. Und so wech­seln sich in ihrem Film, der sich schon im Titel der Erde und den Wäl­dern nähert, Natur­bil­der und Beschrei­bun­gen eines Lebens mit der Erde ab. Dabei…

  • Bolshevik Prisoners – Eine Recherche

    Die zufäl­li­ge Begeg­nung mit einer Film­auf­nah­me aus dem Jahr 1918 führt zu einer mäan­dern­den Rei­se , die sich mit dem Wesen von Bil­dern, unbe­kann­ten Kame­ra­män­nern und all dem befasst, was zwi­schen den Auf­nah­men aufblitzt.

  • Bis bald und liebe Grüße – Gedanken zu zwei filmischen Postkarten (50 Jahre Berlinale Forum)

    Pri­va­te Nach­rich­ten, wie etwa Brie­fe, Post­kar­ten oder E‑Mails fin­den sich im Film per­ma­nent wie­der. Sie sind ein eta­blier­tes Ver­kehrs­mit­tel der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen unter­schied­li­chen Orten. Hand­lun­gen, die zuerst in kei­ner Kau­sa­li­tät zu ein­an­der ste­hen, wer­den durch das blo­ße Erschei­nen eini­ger geschrie­be­ner Wor­te ver­knüpft. Sobald die Nach­richt eine Hand ver­lässt, ist sie…

  • Noch eine Woche Kinophantasie

    In Öster­reich bleibt uns noch eine Woche, in der wir uns vor­stel­len kön­nen wie das Kino sein könn­te. Dann wird es wie­der mit sei­ner anstren­gen­den Gewöhn­lich­keit, sei­ner lär­men­den Beschränkt­heit über uns ein­bre­chen. Es wird sich nichts ver­än­dert haben, schon gar nicht zum Guten. Die Fil­me wer­den kei­ne ande­ren sein und…

  • Glimpses at L’ATALANTE

    ANDREW CHRISTOPHER GREEN: By the time we got to the Rhi­ne, the sun had just set. It was emit­ting an embers-glow from beneath the hori­zon, dif­fu­sing a gra­di­ent of pale to navy blue in the cre­s­cent of the sky it’d set behind. In sum­mer the dusk goes on for a remar­kab­ly long…

  • Weltgewimmel: La madre von Jean-Marie Straub (deuxième version)

    So viel Schmerz. Das Leben in einem Film. Jean-Marie Straubs Rück­kehr zu Cesa­re Pave­ses Dia­loghi con Leucò lässt sich in drei Tei­le glie­dern. Sie alle ste­hen frei für sich und doch zusammen. Zunächst im Dun­keln, im Schwarz der Lein­wand, das sowohl dem Mut­ter­leib ent­spricht, also all dem, was kommt als…

  • Tomatenstreamingdienste

    Muss­te schnell die Strea­ming­diens­te kün­di­gen, weil mein Post­ein­gang über­schwemmt wur­de und ich mei­ne Pass­wör­ter nicht mehr fand und das stän­dig Pop-Up-Geräusch unver­bind­li­cher Ange­bo­te die Nach­barn auf­weck­te und ich ohne­dies das Gefühl bekam, dass die­se Streams mich beob­ach­te­ten, aber eben nicht so wie Daney ein­mal schrieb, dass ein guter Film einen…

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