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  • Glimpses at CHANTAL AKERMAN

    PATRICK HOLZAPFEL: Stel­le mir vor, obwohl ich das nicht kann, ich wäre Hen­ri Dutil­leux und wür­de eines Tages das Set von Chan­tal Aker­mans Trois stro­phes sur le nom de Sacher betre­ten. Sonia Wie­der-Ather­ton, Cel­lis­tin und gro­ße Ken­ne­rin mei­nes Werks hät­te mich ein­ge­la­den, ich wür­de hin­ge­hen, obwohl ich die Stil­le lie­ber…

  • Einige Gedanken zu Friederike Pezolds Canale Grande

    In den 1980ern im Rah­men des Forums der Ber­li­na­le hoch­ge­lobt, fris­te­te Cana­le Gran­de von Frie­de­ri­ke Pezold in den letz­ten 40 Jah­ren ein Schat­ten­da­sein. Nun wur­de er im Zusam­men­hang des Pro­gramms „Sehn­sucht 20/​21“ der dies­jäh­ri­gen Dia­go­na­le fast bei­läu­fig, wenn man der Erzäh­lung der Fes­ti­val­in­ten­danz Glau­ben schen­ken mag, wie­der­ent­deckt. Nach einer Odys­see,…

  • Which Fire this Time? – On Giotto and D.W. Griffith

    Some­thing stran­ge hap­pens when we look at works by Giot­to. The qua­li­ty of their beau­ty is not com­ple­te and total but puz­zling. We have to put asi­de what we think we know about how pain­tings speak, and ins­tead learn how pain­tings lear­ned to speak. This means a ren­ego­tia­ti­on with our visu­al…

  • Betrachtungen zu Djokovic versus Berrettini, 09. Juni 2021

    Sei­nem Tri­umph über das römi­sche Unge­tüm Matteo Ber­ret­ti­ni fol­gend, schrie Koso­vo­geg­ner Novak Djo­ko­vic der­art laut in den Pari­ser Nacht­him­mel, dass man fürch­ten muss­te, sein stol­zes Herz wür­de durch die Luft­röh­re flut­schen und wie ein zucken­der Fisch in den roten Sand fal­len, um dort zu ver­en­den. Wie immer hat­te der impul­si­ve…

  • Betrachtungen zu Koepfer versus Federer, 05. Juni 2021

    Sei­ne auch mit 39 Jah­ren feder­leich­te Erlaucht­heit des Filz­ball­sports gab sich trotz der belei­di­gend lee­ren Rän­ge zu spä­ter Stun­de im nach dem zwei­fach ver­hei­ra­te­ten Grün­der von Ten­nis de France benann­ten Sta­di­ons nahe des orchi­deen­freund­li­chen Jar­din des ser­res d’Auteuil die Ehre, um, so wis­sen wir heu­te, ein Spiel zu spie­len das…

  • Glimpses at SLEEPING

    DAVID PERRIN: A brief sce­ne befo­re bed: Years ago, after a long days’ work in a muse­um coat check, whe­re my con­stant move­ments of recei­ving and retur­ning an end­less stream of coats, back­packs, shop­ping bags, and suit­ca­ses, resem­bled a kind of dance, and the who­le day I felt as if I hadn’t seen a sin­gle face, only…

  • Notizen zu Želimir Žilnik: Vera i Eržika

    Nach einem Früh­lings­spa­zier­gang durch den vor Wohl­stand trie­fen­den 1. Wie­ner Gemein­de­be­zirk mit der zur Schau gestell­ten Cock­tail-Falsch­heit einer Klas­se, die gar nicht zu bemer­ken scheint, wie gleich­för­mig und frus­triert sie aus­sieht mit ihren Life­style-Tat­toos und am Boden schlei­fen­den Desi­gner­män­teln (Lock­down, wo bist du, wenn man dich braucht?), zunächst der Schock…

  • Go ahead, brigade of one heart and thousand languages – On Jancsó Miklós› Fényes szelek

    A car is coming from the other side of the reser­voir. Young peo­p­le are wat­ching it, a loud whist­le calls a gathe­ring for a par­ti­san action. This arti­fi­ci­al lake tog­e­ther with a dila­pi­da­ted buil­ding; the who­le lake­si­de resem­bles an old fac­to­ry dis­trict. The car arri­ves, ano­ther whist­le, and the par­tisans appear in front of…

  • Wörter für die Welt da draußen #6 Milchsterne

    In einem kur­zen Son­nen­loch, das ein ver­reg­ne­ter Mai zuließ, schlen­der­te ich durch einen unwirk­lich fried­li­chen Schau­gar­ten. Er befand sich im bereits nach sol­cher äuße­rer Schön­heit benann­ten Ziers­dorf und in der natur­be­las­se­nen und doch kon­trol­lier­ten Sym­me­trie der Anla­ge, wähn­te ich mich mit­ten in den ele­gi­schen Gar­ten­be­schrei­bun­gen von Goe­the oder Rous­se­au, ehe…

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